Notrufe sind spezialisierte ambulante Beratungsstellen, die Frauen und Mädchen nach erlebter sexueller Gewalt, aber auch bei anderen körperlichen oder psychischen Misshandlungen helfen. Einzelne Notrufe bieten sich auch für von sexueller Gewalt betroffene Jungen und Männer als Anlaufstelle an. Sie beraten und begleiten die Opfer zu Ärztinnen/Ärzten und Rechtsanwältinnen/Rechtsanwälten bis hin zu Gerichtsverhandlungen. Sie informieren über das Thema "sexuelle Gewalt" die Öffentlichkeit und versuchen, das Problembewusstsein zu schärfen. In Bayern bestehen derzeit 33 staatlich geförderte Notrufe, deren Träger der Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF), der Caritasverband, die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und autonome Vereine sind, die meist dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV) angeschlossen sind.
Siehe auch Frauenhäuser
www.gewaltschutz.bayern.de
Status 05.01.2012
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